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Privatklinik bei Zwangsstörungen

Wenn die Kontrolle aus der Kontrolle gerät

Wir alle kennen das Phänomen, dass bestimmte Gedanken immer wieder in unserem Kopf auftauchen und wir bestimmte Handlungen unsinnigerweise ausführen, obwohl wir es eigentlich besser wissen. Bei einer Zwangsstörung nehmen die beschriebenen Phänomene aber ein ganz anderes Ausmaß an.

Die Erkrankung manifestiert sich durch ständig wiederkehrende Zwangsgedanken, störende Impulse, Vorstellungen und Ideen. Zudem kommt es zu Zwangshandlungen, die die Betroffenen stereotyp immer wieder ausführen „müssen“. Es wird ein innerer Druck erlebt, der die Betroffenen quält und ihr Leben stark belastet. Der Zwang beeinträchtigt den Alltag, das Familienleben und den Beruf. Oft wird Scham über die Zwangsgedanken und -handlungen empfunden und ein erheblicher Leidensdruck entsteht. Mit einer Zwangsstörung, an der in Deutschland ca. 1–2% der Bevölkerung leiden, gehen oft auch andere psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen einher.

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Symptome

  • Starker innerer, subjektiver Drang, bestimmte Dinge zu tun (Zwangshandlungen) oder zu denken (Zwangsgedanken)
  • Betroffene erkennen, dass die Zwänge sinnlos sind, können sich aber nicht von ihnen lösen bzw. sie nur schwer unterdrücken
  • Zwangsgedanken und Zwangshandlungen treten häufig in Kombination auf und gehen oft mit anderen psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen einher

Häufige Zwangshandlungen

  • Waschzwang (Hände, Kleidung, Wohnung etc.)
  • Kontrollzwang (Herd, Fenster, Türen etc.)
  • Zwang nach symmetrischer Anordnung
  • Zählen nach bestimmten Mustern
  • Wiederholung von Gebetsphrasen, Wörtern oder Sätzen

Ursachen

  • Vulnerabilität (Verletzlichkeit): Unterschiedliche Anfälligkeit für psychische Erkrankungen
  • Biologische Faktoren: Gestörter Neurotransmitter-Haushalt im Gehirn
  • Familiäre Faktoren: Genetisch bedingt kommen Zwangserkrankungen in einigen Familien gehäuft vor
  • Entwicklung/Erziehung: Eine Erziehung, die wenig Sicherheit vermittelt, kann zu zwanghaftem Verhalten führen
  • psychologische Modelle: Ein zunächst harmloser, aber aufdringlicher Gedanke wird als gefährlich bewertet. Dies führt zu Unruhe und Erregung. Durch die Zwangshandlung wird diese Unruhe „heruntergeregelt“. Es entsteht ein sich selbst verstärkender Teufelskreis.
  • Versuch der Angstbewältigung
  • prägende Lebensereignisse und chronischer Stress
Stellv. Chefärztin

Dr. med. Vanessa Graßnickel

Stellv. Chefärztin

„Lange Zeit galten Zwangserkrankungen als schwer zu behandeln. Die Forschung hat aber große Fortschritte gemacht und mittlerweile lassen sich mit u.a. kognitiver Verhaltenstherapie und der richtigen Medikation große Verbesserungen erzielen.“

Ganzheitliches Behandlungskonzept

Wir betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit. Unser interdisziplinäres Expertenteam befasst sich mit der individuellen Entstehungsgeschichte der Zwangsstörung und entwickelt ein ganzheitliches Behandlungskonzept für Sie, welches auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
In der Psychotherapie (vornehmlich kognitive Verhaltenstherapie) wird ein individuelles Entstehungsmodell der Zwangserkrankung erarbeitet. Es werden dann mögliche Ansatzpunkte für die Therapie identifiziert (z.B. Umgang mit Emotionen oder die interne Bewertung der Gedanken/Handlungen). Bei Zwangshandlungen werden die Betroffenen mit der auslösenden Situation konfrontiert und lernen, ihre zwanghafte Reaktion zu verhindern.

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